Sicherheit von Shilajit bei langfristiger Einnahme
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Shilajit wird traditionell über längere Zeiträume als Nahrungsergänzung verwendet, unter anderem im Zusammenhang mit Mineralstoffversorgung (z. B. Eisen).
Da eine langfristige Einnahme mineralhaltiger Substanzen theoretisch zu Belastungen von Organen führen kann, untersuchte diese Studie die Sicherheit von Shilajit bei wiederholter Gabe über 91 Tage.
Studiendesign
Die Untersuchung wurde in einem Tiermodell durchgeführt.
Versuchsaufbau:
- 24 Wistar-Ratten (männlich & weiblich)
- 4 Gruppen (je 6 Tiere)
Dosierungen:
- Kontrollgruppe (kein Shilajit)
- 500 mg/kg täglich
- 2.500 mg/kg täglich
- 5.000 mg/kg täglich
Bei einer Dauer von 91 Tage (tägliche Einnahme).
Untersucht wurden:
- Organgewichte
- Eisenkonzentrationen im Körper
- histologische Veränderungen der Organe
- allgemeine Gesundheitsparameter und Verhalten
Allgemeine Verträglichkeit
Während der gesamten Studiendauer wurden folgende Beobachtungen gemacht:
- keine Mortalität (keine Todesfälle)
- keine auffälligen Verhaltensänderungen
- normale Futteraufnahme und Aktivität
- keine neurologischen oder körperlichen Auffälligkeiten
- keine Nebenwirkungen bis zur maximal getesteten Dosis
Einfluss auf Organgewichte
Die Analyse der Organgewichte zeigte:
- keine signifikanten Unterschiede zwischen Kontroll- und Shilajit-Gruppen
- keine Hinweise auf:
- Organvergrößerung (Hypertrophie)
- Organschrumpfung (Atrophie)
Eisenwerte im Körper
Da Shilajit Mineralstoffe enthält, wurde speziell der Eisengehalt in Organen und Blut untersucht.
Die Ergebnisse zeigten:
- keine signifikanten Veränderungen in:
- Herz
- Milz
- Nieren
- Blut (Serum)
Einzige Ausnahme:
- In der höchsten Dosierung (5.000 mg/kg) wurde in der Leber ein leicht erhöhter Eisenwert gemessen:
- Kontrolle: 8,36
- höchste Dosis: 9,87 (signifikant, p < 0,05)
Histologische Untersuchung (Gewebeanalyse)
Die mikroskopische Analyse der Organe zeigte:
Bei niedrigen und mittleren Dosierungen (500 & 2.500 mg/kg):
- keine auffälligen Veränderungen
- alle untersuchten Organe waren strukturell unauffällig
Bei höchster Dosierung (5.000 mg/kg):
- leichte Veränderungen in:
- Leber (z. B. Zellveränderungen / Hepatozyten-Degeneration)
- Darm (z. B. teilweise Fusion der Darmzotten)
Diese Veränderungen waren jedoch laut Autoren der Studie gering ausgeprägt.
Einordnung der Ergebnisse
Die Studie zeigt, dass selbst bei sehr hohen Dosierungen von bis zu 5.000 mg/kg täglich über 91 Tage keine schweren toxischen Effekte beobachtet wurden.
- Die getesteten Dosierungen liegen deutlich über typischen menschlichen Verzehrmengen
- Es handelt sich um ein Tiermodell (Ratten)
- Die Ergebnisse beziehen sich auf die untersuchten Bedingungen
Fazit der Studie
In dieser 91-tägigen Tierstudie wurde Shilajit in Dosierungen von 500 bis 5.000 mg/kg täglich verabreicht und damit die Sicherheit von Shilajit bei langfristiger Einnahme untersucht.
Dabei zeigten sich:
- keine signifikanten Veränderungen bei Organgewichten
- keine auffälligen Verhaltensänderungen oder Mortalität
- weitgehend stabile Eisenwerte im Körper
Erst bei der höchsten Dosierung wurden leichte Veränderungen in Leber und Darm beobachtet.
Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass Shilajit unter den untersuchten Bedingungen in diesem Tiermodell auch bei langfristiger Einnahme über mehrere Wochen keine ausgeprägten toxischen Effekte zeigte.
Diese Inhalte stellen eine zusammenfassende Darstellung externer Studien dar. Für die Aussagen der Originalstudien wird keine Gewähr übernommen. Maßgeblich ist die jeweils verlinkte Quelle. Die Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine medizinische Beratung dar.